Künstliche Intelligenz in öffentlichen Verwaltungen

Projektgruppe Künstliche Intelligenz bei einer Besprechung
Forschung und Entwicklung im Joint Innovation Lab der Universität zu Lübeck und der MACH AG. Foto: JIL

Die FHVD in Altenholz und Reinfeld, KOMMA sowie die Staatskanzlei Schleswig-Holstein beteiligen sich als assozierte Partner an dem Projekt "Künstliche Intelligenz in öffentlichen Verwaltungen". Eine Projektgruppe der Universität zu Lübeck und der MACH AG entwickelt Digitale Lernangebote für den Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) in öffentlichen Verwaltungen. Das Vorhaben, das am 1. August 2020 startet und auf ein Jahr angelegt ist, wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt. 

Die Arbeiten finden im gemeinsamen Joint Innovation Lab (JIL) im Hochschulstadtteil Lübeck statt. KI-Systeme werden in vielfältigen Lebensbereichen konzipiert, erprobt und eingesetzt – so auch im öffentlichen Sektor. Voraussetzung für den erfolgreichen Einsatz ist ein kompetenter Umgang mit Künstlicher Intelligenz – auch und gerade in den verschiedenen KI-Anwendungsbereichen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert in Kooperation mit dem Stifterverband und weiteren Partnern digitale Lernangebote, die auf der Plattform KI-Campus (https://ki-campus.org) zur Verfügung gestellt werden. 

Das Institut für Multimediale und Interaktive Systeme der Universität zu Lübeck erarbeitet in Kooperation mit der MACH AG sogenannte Learning Nuggets, also kleine Lerneinheiten, die sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in öffentlichen Verwaltungen, in Unternehmen mit E-Government-Fokus, an Studierende sowie an die Adressaten von Verwaltungsleistungen (z. B. Bürgerinnen und Bürger) richten.