Europafähige Kommune

 

Europa ist auch eine kommunale Aufgabe. Der Einfluss von Politik und Gesetzgebung der Europäischen Union hat sich in den vergangenen Jahren ganz erheblich auch auf die kommunale Ebene ausgeweitet. So gehören z.B. Fragen nach der Einhaltung von EU-Vorschriften für öffentliche Ausschreibungen, der Beihilfenkontrolle oder die Kofinanzierung von Fördermitteln zum Alltagsgeschäft der Kommunen.


Projekt Europafähige Kommune

Fragen der Europapolitik und des Europarechts haben sich zu einer Querschnittsaufgabe der Verwaltung entwickelt. Allerdings fehlt es in den Kommunen häufig an dem notwendigen Know-how und den personellen Ressourcen, um mit europäischen Vorgaben angemessen umzugehen. Aus diesem Grund haben die Europaabteilung der Staatskanzlei der Landesregierung Schleswig-Holstein und der Städteverband Schleswig-Holstein gemeinsam mit dem Schleswig-Holsteinischen Landkreistag und dem Schleswig-Holsteinischen Gemeindetag das Projekt "Europafähige Kommune" emtwickelt.

 

Arbeitskreis "Europafähige Kommune in der Aus-, Fort- und Weiterbildung"

Am 26. Januar 2007 hat sich der Arbeitskreis konstituiert und gemeinsam Ideen zur Stärkung des Themas "Europafähige Kommune" in der Aus-, Fort- und Weiterbildung der schleswig-holsteinischen Landes- und Kommunalverwaltungen entwickelt.

Der Arbeitskreis hat ein gemeinsames Konzept zur "Aus-, Fort- und Weiterbildung der schleswig-holsteinischen Landes- und Kommunalverwaltungen im Thema Europafähige Kommune" erarbeitet.

 


Mittel für die ländliche Entwicklung - ELER

Die Europäische Kommission hat die Aufteilung der Mittel für die Entwicklung des ländlichen Raumes im Zeitraum von 2007 bis 2013 beschlossen. Von insgesamt 69,75 Mrd. Euro stehen für Deutschland jährlich rund 1,2 Mrd. Euro bzw. 8 Mrd. Euro zur Verfügung. Mit dem ELER - dem europäischen Landwirtschaftsfond - hat die Europäische Kommission nunmehr erstmals eine eigenständige ländliche Entwicklungspolitik ermöglicht. Die Mittelverwendung in Deutschland erfolgt im Rahmen des nationalen Strategieplanes für die Förderung der Entwicklung ländlicher Räume. Dieser Strategieplan ist auf den Seiten des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (www.bmelv.de, Rubrik ländliche Räume) bzw. im Internetangebot der deutschen Vernetzungsstelle für die Entwicklung der ländlichen Räume (www.leaderplus.de/eler) veröffentlicht.


Informationsportale zu Europa

Das Ministerium für Justiz, Arbeit und Europa der schleswig-holsteinischen Landesregierung hat eine Homepageseite zur Europa- und Ostseepolitik, auf der sich viele Informationen und Links zu Europathemen befinden:

>>> Informationsportal der Landesregierung


Auf dieser Seite befinden sich auch die direkten Links zu den beiden Info-Briefen "Hanse Office Newsletter" und "Eurobrief":

 

Hanse-Office-Newsletter
Monatlich informiert das Hanse-Office mit dem unentgeltlichen Service über Aktionen der europäischen Institutionen sowie über aktuelle Ausschreibungen und Termine. Der Newsletter kann bestellt oder als PDF heruntergeladen werden.

>>> zum aktuellen Hanse-Office-Newsletter

 

Der Eurobrief
Viermal im Jahr informieren das Ministerium und die Investitionsbank mit dem unentgeltlichen Service u. a. über aktuelle Termine, Ausschreibungsfristen.

>>> zum aktuellen Eurobrief


Das Hanse Office ist die gemeinsame Vertretung der Freien und Hansestadt Hamburg und des Landes Schleswig-Holstein bei der Europäischen Union.

Hanse-Office
Avenue Palmerston 20
B - 1000 Brüssel
Tel. +32-2-285.46-40
Tel. (040) 42.609-40 (aus Deutschland)                                            
Fax +32-2-285.46-57
Email: info@hanse-office.de


>>> zum Hanse Office

 


Die Investitionsbank Schleswig-Holstein hat sich als zentrales Förderinstitut des Landes auf die wachsende Bedeutung regionaler EU Aktivitäten eingestellt. Für Kommunen und Wirtschaft stellt sie eine breite Angebotspalette von EU Beratungs-, Betreuungs- und Finanzierungsdienstleistungen zur Verfügung.
>>> zu den EU-Aktivitäten der Investitionsbank Schleswig-Holstein