Ameisen tragen einen Ast über einen Abgrund

Teamentwicklung

Eine gelungene Zusammenarbeit im Team ist die Voraussetzung für optimale Prozessabläufe, Motivation, Innovation und effizientes Arbeiten. Maßnahmen der Teamentwicklung setzen hier an; um diese Zusammenarbeit zu fördern.

Für jeden unserer Kunden erstellen wir auf Wunsch ein individuelles Teamentwicklungskonzept und finden die passenden Trainerinnen und Trainer dazu. Trotz der vielen unterschiedlichen Teamentwicklungsmaßnahmen, die wir bei KOMMA jedes Jahr durchführen, gibt es eine Gemeinsamkeit: Wir verstehen Teamentwicklung als einen kontinuierlichen Prozess. Das bedeutet keineswegs, dass ausschließlich KOMMA die Teamentwicklung begleitet. Ganz im Gegenteil: Ein sinnvoller Wechsel aus externen Impulsen und der “internen” Arbeit des Teams an sich führt zur optimalen Wirksamkeit.

Prozess der Teamentwicklung
Grafik mit den drei Phasen des Teamentwicklungsprozesses: Auftragsklärung, Intensive Teamentwicklung und Reflektion und Transfer.

Prozess Teamentwicklung

Als Grundlage des Prozesses führen wir gemeinsam mit Ihnen eine Teamanalyse durch, um die Handlungsfelder sichtbar zu machen. Auf der Basis dieser Ergebnisse entwickeln wir Formate, die speziell auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind und den Teamgeist und die Teamarbeit in Ihrer Verwaltung fördern und verbessern. Mit Seminaren für Führungskräfte, Teambuilding-Seminaren und -Workshops begleiten wir Sie entweder während des gesamten Prozesses oder während einzelner Phasen der Teamentwicklung.

Wir unterscheiden drei Phasen:

  1. Im Prozess der Auftragsklärung geht es darum, zuerst mit der Führungskraft und anschließend häufig mit dem gesamten Team den Ist-Zustand zu klären und herauszufinden, was sinnvolle Ziele sind und wie sie erreicht werden können. In dieser Phase arbeiten wir sehr eng mit Ihnen zusammen und unterstützen Sie dabei, um die richtigen Methoden, die dazu passenden Trainerinnen und Trainer für Ihren Entwicklungsprozess zu finden. Wir verstehen diese erste Phase bereits als Intervention, die ihre Wirkung auf die Zusammenarbeit im Team entfaltet. In der Regel starten wir mit einem Angebot für die erste Phase der Teamentwicklung. Ein passgenaues Folgeangebot für die weiteren Schritte folgt im Anschluss, wenn die Ziele gemeinsam definiert und das Vorgehen entwickelt wurde.
  2. In der zweiten Phase, der Intensiven Teamentwicklung, steigen Team und Führungskraft in den zentralen Entwicklungsprozess ein. Das kann ein einmaliger Workshop oder ein längerer Prozess mit mehreren Treffen sein. Später treten die reguläre Zusammenarbeit im Team und das Ausprobieren erarbeiteter Lösungen stärker in den Vordergrund.
  3. In der dritten Phase, Reflektion und Transfer, steht die veränderte Zusammenarbeit im Mittelpunkt. Wir empfehlen Teams und Führungskräften, in dieser erfolgsentscheidenden Phase des Transfers regelmäßig auf die geglückte Umsetzung von Veränderungen zu schauen. Auch hierbei können wir Sie bei Bedarf unterstützen. Die intensive Teamentwicklung aus der zweiten Phase geht in einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess und in die regelmäßige Reflexion der Zusammenarbeit über.

Ansatz Teamentwicklung

Unsere Trainer/innen und Supervisoren liefern eine Vielfalt an unterschiedlichen Hintergründen, Erfahrungen, Ansätzen und Methoden zur Teamentwicklung. Dadurch haben wir die Möglichkeit, zu jedem Team und zu jeder Führungskraft genau die/den Passenden zu finden. Trotzdem gibt es einige Grundsätze, die alle unserer Trainer/innen verbinden: Wir verstehen Teamentwicklung nicht als einmaliges Strohfeuer, sondern als Veränderungsprozess. Wir legen Wert auf die Phase der Auftragsklärung, um die Hintergründe des Teams genau zu verstehen und darauf aufbauend eine passende und nachhaltige Vorgehensweise zu entwickeln. Dafür macht es Sinn, die Perspektiven von Führungskraft und Team zu kennen und auch dem Team frühzeitig die Chance zu geben, die potenzielle Trainerin bzw. den Trainer kennenzulernen. Wichtig ist uns, dass die Führungskraft des Teams in jedem Moment der Teamentwicklung intensiv beteiligt ist und den Prozess begleitet. Denn am Ende ist es die Führungskraft, die dafür Sorge trägt, die Impulse aus externen Maßnahmen in die Praxis zu übertragen.

Für unsere Trainer/innen und Supervisor/innen legen wir Wert darauf, dass diese sich regelmäßig austauschen und selbst Supervision in Anspruch nehmen. Gerade in längeren Prozessen kann es sinnvoll sein, auch mal die Trainerin/den Trainer zu wechseln und andere Methoden und Persönlichkeiten kennenzulernen, ebenso wie mit einem Trainertandem oder -team zu arbeiten.

Die Berater/innen von KOMMA legen deshalb ein besonderes Augenmerk auf die Frage, ob und wann ein Trainerwechsel sinnvoll ist, sodass im Team keine Abhängigkeit entsteht und die Rolle der Trainerin/des Trainers Begleitung und Hilfe zur Selbsthilfe bleibt. Spätestens alle drei Jahre werden wir also die Frage stellen, wann eine neue Person oder ein neuer Ansatz sinnvoll wäre.

Themen und Anlässe

Das folgende Modell des Psychologen Bruce Tuckman zeigt die einzelnen Phasen der Entwicklung eines Teams. Anhand dieses Modells können Sie erkennen, an welchem Punkt sich Ihr Team befindet. Wir haben für jede Phase typische Themen und Anlässe aufgelistet und vermitteln Ihnen gern geeignete Trainer/innen. 

Die vier Phasen der Teamentwicklung nach Bruce Tuckman
Grafik mit den vier Phasen der Teamentwicklung nach Bruce Tuckman unterteilt in vier Bereiche (im Uhrzeigersinn): Forming, Storming, Norming, Performing
  1. Forming:
    • Neugründung eines Teams
    • Zusammenlegung von Teams
    • Neue Führungskraft
  2. Storming:
    • Grundlegende personelle und organisatorische Veränderungen im Team
    • Veränderung von Rollen
    • Unklarheit über bestehende Rollen
    • Veränderte Anforderungen im Rahmen der Digitalisierung
    • Konflikte
    • Generationsunterschiede im Team
  3. Norming:
    • Kommunikation
    • Zusammenarbeit auf Distanz, z. B. Veränderungen der Zusammenarbeit durch vermehrtes Homeoffice
    • Stärkenorientierte Teamaufstellung und -aufgabenverteilung
  4. Performing:
    • Kontinuierlicher Verbesserungsprozess und Aufbauen auf Erfolgen
    • Umgang mit Diversität im Team
    • Innovationskraft stärken und Kreativität fördern
    • Resilienz des Teams und im Team stärken (Umgang mit Stress, Gesundheitsförderung)

Was sollte ich als Auftraggeber über Teamentwicklung wissen?

  1. Wer kann, darf und soll Teamentwicklungen anstoßen?
    Initiatoren für eine Teamentwicklung können Führungskräfte verschiedener Ebenen sein, ebenso wie Personaler und Personalentwickler. Der Impulsgeber kann aber auch das Team selbst sein.
  2. Was sind die größten Herausforderungen bei der Teamentwicklung, für die Führung und für das Team?
    Teamentwicklung stellt jedes Teammitglied vor die Herausforderung, die eigenen Verhaltensmuster zu reflektieren und mit Kolleginnen und Kollegen in den Austausch zu treten.
    Führungskräfte tragen in diesem Prozess eine besondere Verantwortung. Einerseits geben sie den Prozessen im Team den nötigen Freiraum und die entsprechende Aufmerksamkeit. Andererseits gestalten sie die Prozesse aktiv mit und sind Vorbild.
  3. Welche Unterstützung gibt es für Führungskräfte, die ihr Team weiterentwickeln wollen?
    Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter spiegeln Ihr Führungsverhalten. Planen Sie daher immer auch Zeit für die eigene Entwicklung als Führungskraft und Ihre Begleitung des Teams ein. Anregungen und Unterstützung erhalten Sie von uns z. B. durch:
    KOMMA-Seminare
    Führungskräfte-Coaching
  4. Wie können Sie als Auftraggeber die Qualität eines Teamentwicklungsprozesses beurteilen?
    Im ersten Schritt ist es besonders wichtig, dass bei Ihnen und beim Team der Eindruck entsteht, dass Trainer/in und Vorgehensweise zu Ihnen und Ihrer Situation passen. Im nächsten Schritt sollten Sie im Blick haben, inwieweit es gelingt, innerhalb der Maßnahmen echte Kommunikationsanlässe für die Teammitglieder und mit der Führung zu schaffen und inwieweit sich daraus nach und nach echte Veränderungen in der Kommunikation und im Umgang miteinander entwickeln. Geben Sie Maßnahmen Zeit, zu wirken, aber gehen Sie jederzeit mit der Trainerin/dem Trainer oder Ihrer KOMMA-Beraterin/ihrem -Berater in den Austausch, wenn Erfolge auf sich warten lassen. Das Gespräch darüber und die gemeinsame Einschätzung dessen werden für den Prozess förderlich sein.
  5. Was sind typische „Stolperfallen“ im Teamentwicklungsprozess?
    Die Erfahrung zeigt: Es funktioniert nicht, einen Prozess der Teamentwicklung von außen zu erzwingen. Wenn die Führungskraft und das Team nicht überzeugt sind, kann weder die Leitung noch die Personalabteilung allein für eine Entwicklung im Team sorgen. Impulse geben, Beobachtung von außen liefern ist natürlich erlaubt! Generell hilft es dem Prozess, wenn Sie als Führungskraft Ihr Team frühzeitig informieren und einbeziehen und wo möglich mit entscheiden lassen. Auch das Team muss sich mit der Trainerin/dem Trainer identifizieren können. Für die Führungskraft ist die Information vorab wichtig, dass sie sich vielfältige Unterstützung und Hilfestellung von außen holen können, um ihr Team weiterzuentwickeln. Team und Führungskraft gestalten gemeinsam die Zusammenarbeit und damit auch die Frage, wie die Impulse aus dem Teamentwicklungsprozess im Alltag gelebt und von der Führungskraft vorgelebt werden.

Portfolio

Im Folgenden haben wir eine Reihe von Tools, Methoden und Ideen für Sie zusammengestellt, die den Zusammenhalt zwischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern stärken und Teil von Workshops und Seminaren sein könnten:

  1. Blick in andere Teams
    Lernen an spannenden Beispielen: Durch den Blick auf andere Teams und Best Practice innerhalb und außerhalb der Verwaltung reflektiert das Team die eigenen Vorgehensweisen und erweitert sein Repertoire.
  2. Entwicklung zum selbstorganisierten Team
    Team und Führung wünschen sich mehr Selbstorganisation und wollen unter anderem von agilen Ansätzen lernen.
  3. Entwicklungsworkshops für Führungsteams
    Auf Führungsteams kommt es besonders an. Wir bieten verschiedene Formen der Begleitung für Ihre gemeinsame Führungsarbeit.
  4. Escape Game
    Verbindet Freude am Spielen, Rätseln und an Überraschungen mit der gezielten Bearbeitung aktuell relevanter Themen und einer professionellen Reflexion für die Teamentwicklung.
  5. Indoor
    Unabhängig von Wetter und Jahreszeit lassen sich viele erlebnisorientierte und augenöffnende Übungen mit wenig Aufwand in Büro- oder Meetingräumen durchführen. Der Transfer des Erlebten in den Arbeitsalltag liegt hier besonders nahe und ist natürlich das zentrale Anliegen.
  6. Kreativ Sessions
    Insbesondere Teams, in denen viele Mitarbeiter ähnliche Aufgaben erfüllen und sich an die gleichen Prozesse halten, können manchmal Unterstützung gebrauchen, um die kreativen Potenziale des Teams zu heben.
  7. Outdoor: Hochseilgarten
    An konkreten Herausforderungen in ungewohnter Höhe kann die Gruppe ihre Potentiale und Ressourcen eindrucksvoll erleben, um im Miteinander aneinander zu wachsen – in respektvoller Anerkennung der individuellen Stärken und Schwächen.
  8. Outdoor: Natur
    Die Natur setzt den Rahmen für ein intensives Erleben mit allen Sinnen und bietet vielfältige Möglichkeiten, sich als Team zu sehen und zu entwickeln – vom gemeinsamen Floß-Bau bis zur sicheren Flussüberquerung über selbst konstruierte Brücken aus Seilen und Karabinern.
  9. Psychodrama: “Trust the Process”
    Doppeln, Rollentausch, Spiegeln – eine Vielfalt von Psychodrama-Methoden hilft Teams, ihre Themen handlungsorientiert aus diversen Perspektiven zu erkennen und zu bearbeiten. 
  10. Szenische Rollenarbeit:
    Um die eigenen Rollen im Team zu reflektieren, leisten szenische Auseinandersetzungen wichtige Dienste und geben Einblick in Selbst- und Teamdynamiken.
  11. Teamaufstellung
    Ein Team, das sich regelmäßig die eigenen Aufgaben und Zielsetzungen vergegenwärtigt und den Weg dorthin bespricht, funktioniert besser.
  12. Teamdiagnose
    Zu Beginn eines Teamentwicklungsprozesses oder als Standortbestimmung: Was funktioniert, was noch nicht?
  13. Teamentwicklungscoaching für Führungskräfte
    Sich in einer intensiven Teamentwicklungsphase durch ein Coaching begleiten zu lassen, steigert den Erfolg.
  14. Team Neugründung
    Begleitung für die Startphase: Wie kann das Team die erste Phase der Zusammenarbeit optimal nutzen, gemeinsame Regeln, eine Vision und gemeinsame Ziele entwickeln?
  15. Teamstrategie bzw. -weiterentwicklung
    Ein Team, das sich regelmäßig die eigenen Aufgaben und Zielsetzung vergegenwärtigt und den Weg dorthin bespricht, funktioniert besser.
  16. Team Supervision
    Prozessbegleitung in Phasen der Veränderung durch regelmäßige, begleitete Treffen des Teams, um an anstehenden und anfallenden Themen zu arbeiten.
  17. Teamworkshops (systemische)
    Das Team arbeitet an seinen Themen und bekommt dabei Unterstützung, sich als Ganzes zu verstehen, in seinen Wechselwirkungen und Strukturen.
  18. Teamtheater: “Die ganze Welt ist Bühne …”
    Das Team erarbeitet ein Theaterstück und führt es auf. Alle wichtigen Themen werden in der gemeinsamen Arbeit am Stück aufgegriffen, spielerisch umgesetzt, und es gibt Feedback.
  19. TRUSTease®
    Vertrauen – diese zentrale Komponente gelingender Zusammenarbeit steht im Zentrum des Spiels. Anhand einer klassischen Kartenspiel-Logik fördert es Gespräche darüber, was jeder einzelne braucht, um zu vertrauen.
  20. Visionsworkshop für Teams
    Mit unterschiedlichen Methoden entwickelt das Team ein Zielbild und damit eine klare Richtung und Orientierung für die Zukunft.

Trainer/innen

Foto von Kristina Thomsen
Kristina Thomsen
Handewitt
Foto von Daniela Köhler
Daniela Köhler
Süderbrarup
Foto von Susann Starck
Susann Starck
Waabs/Hamburg
Foto von Jennifer Fromme
Jennifer Fromme
Rendsburg
Foto von Jens Franke
Jens Franke
Heikendorf
Foto von Meike Christiansen
Meike Christiansen
Kiel
Foto von Kirsten Hagen
Kirsten Hagen
Kiel
Foto von Peter Kersten
Peter Kersten
Kiel
Foto von Sabine Vesper
Sabine Vesper
Kiel
Foto von Stephanie Janssen
Stephanie Janssen
Kiel
Foto von Sascha Schmidt
Sascha Schmidt
Bordesholm
Foto von Leonhard Walczak
Leonhard Walczak
Lensahn
Foto von Kai-Uwe Drews
Kai-Uwe Drews
Plön
Foto von Dr. Jörn Redlin
Dr. Jörn Redlin
Eutin
Foto von Walle Gairing
Walle Gairing
Kellinghusen, Hamburg
Foto von Fiona Klingels
Fiona Klingels
Todendorf
Foto von Michael Eichberger
Michael Eichberger
Rellingen
Foto von Kerstin Ratzeburg
Kerstin Ratzeburg
Hamburg / Reinbek
Foto von Harald Siebert
Harald Siebert
Hasloh
Foto von Holger Linzbach
Holger Linzbach
Hamburg
Foto von Maike Hansen
Maike Hansen
Hamburg
Foto von Peter Recksieck
Peter Recksieck
Geesthacht

Ihre Ansprechpartner/innen

Nina Müller
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Team Beratung
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